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Ausstellungen Schwarzes Brett

Grewenig in Weimar

Am vergangenen Wochenende standen mehrere Werke aus dem Nachlass von Leo Grewenig (1898–1991) im Mittelpunkt des „Wochenendes der Grafik“ in den Museen der Klassik Stiftung Weimar.

Porträt Leo Grewenig
Leo Grewenig (1898-1991)

„Deutschlandweit laden Grafische Sammlungen alljährlich am zweiten Wochenende im November zum „Wochenende der Grafik“ ein. Dabei gibt es die seltene Gelegenheit, in ausgewählten Zeichnungen, Druckgrafiken und Fotografien der Aura des Originals nachzuspüren. Die Museen der Klassik Stiftung Weimar zeigten dieses Jahr am Samstag, den 9. November Werke des Bauhauskünstlers Leo Grewenig (1898–1991). Er studierte 1924/25 am Weimarer Bauhaus und wurde nachhaltig durch seine dortigen Lehrer László Moholy-Nagy, Paul Klee und Wassily Kandinsky geprägt. Sein primär figürliches Frühwerk unterstreicht die stilistische Vielfalt am frühen Bauhaus. Erst nach 1945 kam auch bei ihm die am Bauhaus gelernte abstrakte Bildsprache ganz zum Durchbruch. Die vorgestellten Werke sind Teil einer Schenkung seiner Tochter Waltrud Hölscher. Es sind ausgewählte Beispiele aus der jüngsten Zustiftung von Waltrud Hölscher. Nach ersten Schenkungen in den Jahren 1995 und 2004 gelangten über die Tochter des Künstlers 2024 nochmals 33 Werke aus allen Schaffensphasen Leo Grewenigs in den Bestand der Museen der Klassik Stiftung Weimar“, hieß es in der Vorankündigung der Museen.